Prüfe mit dem IBAN-Rechner eine IBAN auf formale Korrektheit: Format, Länderkennung, Länge und die Prüfsumme nach dem internationalen Verfahren ISO 7064 (Mod 97-10). Bei deutschen IBANs schlüsselt der Prüfer zusätzlich Bankleitzahl und Kontonummer auf.
Eingabe mit oder ohne Leerzeichen, Groß- und Kleinschreibung egal.
Die Prüfung läuft vollständig in deinem Browser. Nichts wird übertragen oder gespeichert.
Formale Prüfung, keine Kontobestätigung. Eine gültige IBAN bedeutet nur, dass Aufbau, Länge und Prüfsumme stimmen. Sie sagt nichts darüber aus, ob hinter der IBAN ein echtes, aktives Konto steht oder wem es gehört. Verlasse dich bei Überweisungen immer auf die IBAN aus einer verlässlichen Quelle wie Bankkarte, Kontoauszug oder Online-Banking.
Mit dem IBAN-Rechner von Rechnerlupe prüfst du eine IBAN (International Bank Account Number) auf formale Korrektheit. Der IBAN-Prüfer kontrolliert Zeichensatz, Ländercode, Länge und Prüfsumme nach ISO 7064 (Mod 97-10). Bei deutschen IBANs schlüsselt er zusätzlich Bankleitzahl (BLZ) und Kontonummer auf.
Du kannst die IBAN mit oder ohne Leerzeichen eingeben, Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle. Sämtliche Berechnungen laufen in deinem Browser. Es findet keine Datenübertragung an einen Server statt, deine Eingaben werden nicht gespeichert.
IBAN steht für International Bank Account Number. Sie wurde eingeführt, um den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr im SEPA-Raum (Single Euro Payments Area) zu vereinfachen und Fehlüberweisungen zu reduzieren. Jede IBAN beginnt mit einem zweistelligen Ländercode, gefolgt von zwei Prüfziffern und der nationalen Kontokennung. In Deutschland (Ländercode DE) ist die IBAN seit 2016 für alle Überweisungen und Lastschriften Pflicht.
Eine deutsche IBAN ist immer 22 Zeichen lang und folgt einem festen Muster. Der IBAN-Prüfer zerlegt sie in ihre Bestandteile:
| Bestandteil | Stellen | Beispiel |
|---|---|---|
| Ländercode | 1 bis 2 | DE |
| Prüfziffer | 3 bis 4 | 89 |
| Bankleitzahl (BLZ) | 5 bis 12 | 37040044 |
| Kontonummer | 13 bis 22 | 0532013000 |
Andere Länder nutzen abweichende Längen: Eine französische IBAN hat 27 Zeichen, eine österreichische 20, eine norwegische nur 15. Der IBAN-Rechner kennt die korrekte Länge für über 70 Länder nach dem SWIFT IBAN Registry.
Der IBAN-Prüfer kontrolliert jede eingegebene IBAN in vier aufeinander aufbauenden Schritten. Scheitert ein Schritt, meldet der Rechner genau, an welcher Stelle die IBAN fehlerhaft ist.
1. Zeichensatz prüfen: Erlaubt sind nur Großbuchstaben (A bis Z) und Ziffern (0 bis 9). Leerzeichen entfernt der Prüfer vorab, Kleinbuchstaben wandelt er automatisch um. Sonderzeichen führen zum Abbruch.
2. Ländercode erkennen: Die ersten zwei Zeichen müssen einen gültigen Ländercode nach ISO 13616 bilden, also eine am IBAN-System teilnehmende Nation kennzeichnen.
3. Länge vergleichen: Jedes Land hat eine fest definierte IBAN-Länge. Eine deutsche IBAN muss exakt 22 Zeichen lang sein. Stimmt die Zeichenanzahl nicht mit dem Land überein, ist die IBAN ungültig.
4. Prüfsumme berechnen (Mod 97-10): Zuerst stellt der Prüfer die ersten vier Zeichen ans Ende. Dann wandelt er alle Buchstaben in Zahlen um (A = 10, B = 11 bis Z = 35). Er teilt die entstandene Zahl durch 97. Bleibt als Rest genau 1, ist die Prüfsumme korrekt. Schon ein einziges falsches Zeichen lässt diese Berechnung scheitern.
Das Prüfverfahren nach ISO 7064 (Mod 97-10) erkennt über 99 % aller Tippfehler. Dazu gehören vertauschte Ziffern, einzelne falsche Zeichen und Zahlendreher. Der Modulo-97-Algorithmus ist mathematisch so konstruiert, dass praktisch jede versehentliche Änderung an der IBAN zu einem anderen Rest als 1 führt. Damit schützt die Prüfziffer vor fehlerhaften Überweisungen im SEPA-Zahlungsverkehr.
Eine gültige IBAN bedeutet nur, dass Aufbau, Länge und Prüfsumme stimmen. Der IBAN-Rechner kann nicht feststellen, ob hinter der IBAN ein echtes, aktives Konto bei einer Bank steht. Eine formal korrekte IBAN kann trotzdem zu keinem bestehenden Girokonto gehören. Für eine verbindliche Kontobestätigung ist die jeweilige Bank zuständig.
Naheliegend wäre es, aus Bankleitzahl und Kontonummer eine IBAN zu berechnen. In Deutschland gelten dafür aber über 200 bankspezifische Sonderregeln, bei denen Kontonummern umgesetzt, ergänzt oder ausgeschlossen werden. Ein Generator ohne diese Regeltabelle erzeugt bei Banken wie Sparkassen oder Volksbanken oft eine IBAN, die zwar die Prüfsumme besteht, aber trotzdem falsch ist. Eine falsche IBAN kann zu Fehlüberweisungen führen.
Deine verlässliche IBAN findest du auf deiner Bankkarte, im Kontoauszug oder im Online-Banking. Der IBAN-Rechner von Rechnerlupe prüft deshalb bewusst nur und erzeugt keine IBAN.