Schätze deinen Eisprung und deine fruchtbaren Tage aus dem ersten Tag der letzten Periode und deiner Zykluslänge. Dieser Fruchtbare-Tage-Rechner zeigt dir dein fruchtbares Fenster, die nächste Periode und eine Vorschau über drei Zyklen.
Berechnung über die Lutealphase, im Mittel 14 Tage vor der nächsten Periode.
Der erste Tag deiner letzten Regelblutung.
Durchschnittliche Länge, meist zwischen 21 und 35 Tagen.
Zweite Zyklushälfte. Standard 14 Tage, nur ändern wenn bekannt.
Nur eine Schätzung, nicht zur Verhütung geeignet. Die Berechnung beruht auf einem regelmäßigen Zyklus und einer angenommenen Lutealphase. Der tatsächliche Eisprung kann durch Stress, Krankheit, Reisen oder hormonelle Schwankungen abweichen, besonders bei unregelmäßigem Zyklus, PCOS, nach Absetzen hormoneller Verhütung oder in Stillzeit und Wechseljahren. Da Spermien mehrere Tage überleben, ist eine Schwangerschaft auch außerhalb des berechneten Fensters möglich. Dieser Rechner ist daher ungeeignet zur Verhütung. Bei Kinderwunsch, sehr unregelmäßigem Zyklus oder medizinischen Fragen wende dich bitte an deine Frauenärztin, deinen Frauenarzt oder deine Hebamme.
Mit dem Eisprung-Rechner von Rechnerlupe schätzt du deinen voraussichtlichen Eisprung und deine fruchtbaren Tage aus dem ersten Tag der letzten Periode und deiner Zykluslänge. Du erhältst das fruchtbare Fenster, die nächste Periode und eine Vorschau über drei Zyklen. Optional kannst du die Lutealphase anpassen, wenn du sie kennst.
Alle Berechnungen laufen im Browser. Deine Eingaben werden nicht gespeichert und nicht an einen Server übertragen. Dieser Fruchtbare-Tage-Rechner liefert eine grobe Orientierung, ist aber nicht zur Verhütung geeignet.
Als Eisprung (Ovulation) gilt der Moment, in dem ein reifer Follikel eine Eizelle aus dem Eierstock freigibt. Im Eileiter ist die Eizelle etwa zwölf bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Findet keine Befruchtung statt, wird die Eizelle mit der nächsten Regelblutung abgestoßen.
Im Menstruationszyklus liegt der Eisprung zwischen zwei Phasen. In der ersten Hälfte, der Follikelphase, reift ein Follikel im Eierstock heran. Nach dem Eisprung beginnt die Lutealphase, in der sich der Gelbkörper bildet und Progesteron produziert. Bei ausbleibender Befruchtung sinkt der Progesteronspiegel und die nächste Periode setzt ein.
Als Ausgangspunkt nutzt der Eisprung-Rechner die Lutealphase. Sie ist die zweite Zyklushälfte vom Eisprung bis zur nächsten Periode und dauert häufig etwa zwölf bis 16 Tage, im Mittel rund 14 Tage. Anders als die Follikelphase schwankt die Lutealphase bei einer Person wenig.
Die Formel lautet: Eisprung = Erster Tag der letzten Periode + Zykluslänge minus Lutealphase. Bei einem 28-Tage-Zyklus und 14 Tagen Lutealphase liegt der Eisprung rechnerisch in der Zyklusmitte, also um Zyklustag 14. Bei einem kürzeren Zyklus von 25 Tagen verschiebt er sich auf etwa Zyklustag 11, bei 32 Tagen auf etwa Zyklustag 18.
Das fruchtbare Fenster umfasst die etwa fünf Tage vor dem Eisprung und den Eisprungtag selbst. Grund dafür ist das Zusammenspiel von Spermien und Eizelle. Spermien können im weiblichen Körper drei bis fünf Tage überleben, in Ausnahmen bis zu sieben Tage. Nach dem Eisprung ist die Eizelle nur etwa zwölf bis 24 Stunden befruchtungsfähig.
Am wahrscheinlichsten gelingt eine Empfängnis in den ein bis zwei Tagen unmittelbar vor dem Eisprung. Zu diesem Zeitpunkt treffen frische Spermien auf die gerade freigesetzte Eizelle. Im Eisprung-Rechner wird dieses Zeitfenster als "Höchste Wahrscheinlichkeit" separat ausgewiesen.
Nicht jeder Zyklus dauert 28 Tage. Normale Zyklen liegen zwischen 21 und 35 Tagen. Schwankungen in der Zykluslänge entstehen fast immer in der Follikelphase. Ein längerer Zyklus bedeutet, dass der Follikel mehr Zeit zum Heranreifen braucht. Die Lutealphase bleibt weitgehend stabil.
Im Eisprung-Rechner gibst du deine durchschnittliche Zykluslänge ein. Wenn du sie nicht genau kennst, nutze den Standardwert von 28 Tagen. Wer die eigene Lutealphase kennt, etwa durch Messung der Basaltemperatur über drei bis sechs Zyklen, kann den Wert anpassen und bekommt eine individuellere Schätzung.
Ein kalenderbasierter Fruchtbarkeitsrechner ist nicht zur Verhütung geeignet. Der Eisprung kann sich durch Stress, Krankheit, Reisen oder hormonelle Schwankungen verschieben. Spermien überleben drei bis fünf Tage, weshalb eine Schwangerschaft auch außerhalb des berechneten Fensters möglich ist.
Besonders ungenau wird die Schätzung bei unregelmäßigem Zyklus, PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom), nach dem Absetzen hormoneller Verhütung sowie in Stillzeit und Wechseljahren. Unter solchen Bedingungen kann der tatsächliche Eisprung deutlich vom errechneten Termin abweichen.
Bei Kinderwunsch lohnt es sich, den Eisprung über die Kalenderberechnung hinaus einzugrenzen. Drei Methoden ergänzen den Eisprung-Rechner sinnvoll:
Ein Ovulationstest (LH-Test) misst den Anstieg des luteinisierenden Hormons im Urin. Etwa 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung steigt der LH-Spiegel stark an. Ein positiver Ovulationstest zeigt, dass der Eisprung kurz bevorsteht.
Nach dem Eisprung steigt die Basaltemperatur um etwa 0,2 bis 0,5 Grad Celsius an und bleibt bis zur nächsten Periode erhöht. Über drei bis sechs Zyklen hinweg lässt sich so das persönliche Muster erkennen.
Vor dem Eisprung verändert sich der Zervixschleim. Er wird klar, spinnbar und von eiweißartiger Konsistenz. Diese Veränderung signalisiert, dass der Eisprung bevorsteht. Kombiniert man alle drei Beobachtungen, spricht man von der symptothermalen Methode oder NFP (natürliche Familienplanung).
Nach einer erfolgreichen Befruchtung wandert die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter. Dort findet etwa sechs bis zwölf Tage nach dem Eisprung die Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut statt. Bei unerfülltem Kinderwunsch über zwölf Monate (bei Frauen über 35 über sechs Monate) ist die ärztliche Abklärung der richtige Weg.