Schätze deine Blutalkoholkonzentration nach der Widmark-Formel und sieh, wie lange der Abbau bis 0,0 Promille dauert. Dieser Rechner dient der Aufklärung über Alkoholabbau, nicht der Beurteilung, ob jemand fahren kann.
Wer getrunken hat, fährt nicht. Dieser Rechner ist eine grobe Schätzung und nicht geeignet, um die Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Am Steuer ist nur 0,0 Promille wirklich sicher.
Nach der Widmark-Formel, mit linearem Abbau von 0,15 Promille pro Stunde.
Bestimmt den Verteilungsfaktor (Frauen 0,55, Männer 0,68).
Zeit seit Trinkende. Wenn du noch trinkst oder gerade erst aufgehört hast: 0 eintragen.
Dieser Rechner ist eine grobe Schätzung und nicht geeignet, um die Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Alkohol wirkt individuell. Wer getrunken hat, fährt nicht.
Reine Information, keine Aussage über deine Fahrtüchtigkeit.
| 0,0 Promille | Fahranfänger in der Probezeit oder Personen unter 21 Jahren; strengere Regeln auch für bestimmte Berufsgruppen und Fahrdienste |
| ab 0,3 Promille | Bei Ausfallerscheinungen oder Unfall kann eine Straftat vorliegen |
| ab 0,5 Promille | Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr |
| ab 1,1 Promille | Absolute Fahruntüchtigkeit |
So entsteht die Schätzung. Die Berechnung schätzt zuerst einen theoretischen Höchstwert und zieht dann für die Zeit seit dem letzten Getränk einen linearen Abbau von 0,15 Promille pro Stunde ab. Tatsächlich flutet Alkohol erst nach und nach an, und die Abbaurate liegt individuell zwischen etwa 0,1 und 0,2 Promille pro Stunde. Mageninhalt, Trinkgeschwindigkeit, Medikamente, Tagesform und Stoffwechsel verändern das Ergebnis zusätzlich. Die Angaben zu den Grenzwerten sind Stand 2026, keine Rechtsberatung und können sich ändern.
Der Promille-Rechner von Rechnerlupe schätzt die Blutalkoholkonzentration nach der Widmark-Formel und berechnet die Abbauzeit bis 0,0 Promille. Du gibst Geschlecht, Körpergewicht, die Getränke und die Zeit seit dem letzten Getränk ein.
Alle Daten bleiben im Browser, deine Eingaben werden nicht gespeichert. Der Promille-Rechner liefert eine grobe Schätzung und ist nicht geeignet, die Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Wer getrunken hat, fährt nicht.
Erik Widmark, ein schwedischer Chemiker, hat die Formel in den 1930er-Jahren entwickelt. Sie ist bis heute Grundlage der meisten Schätzungen zur Blutalkoholkonzentration und gliedert sich in zwei Schritte.
Schritt 1: Alkoholmenge in Gramm
Alkohol (g) = Menge (ml) × Volumenanteil (Vol.-%) ÷ 100 × 0,8. Der Faktor 0,8 ist die Dichte von Ethanol in Gramm pro Milliliter. Beispiel: Ein Bier mit 500 ml und 5 Vol.-% enthält 500 × 5 ÷ 100 × 0,8 = 20 Gramm reinen Alkohol.
Schritt 2: Promillewert ermitteln
Promille = Alkohol (g) ÷ (Körpergewicht in kg × Verteilungsfaktor). Für Männer beträgt der Verteilungsfaktor 0,68, für Frauen 0,55. Er bildet den Anteil des Körperwassers ab, in dem sich Alkohol verteilt. Frauen haben bei gleichem Körpergewicht weniger Körperwasser und erreichen bei gleicher Alkoholmenge einen höheren Promillewert.
Beispiel: Eine Frau mit 60 kg trinkt zwei Bier (40 g Alkohol). Höchstwert: 40 ÷ (60 × 0,55) = 1,21 Promille. Ein Mann mit 80 kg bei gleicher Menge: 40 ÷ (80 × 0,68) = 0,74 Promille.
Die Leber baut Alkohol nahezu konstant ab. Die mittlere Abbaurate liegt bei 0,15 Promille pro Stunde, je nach Person zwischen 0,1 und 0,2 Promille. Der Promille-Rechner zieht für jede Stunde seit dem letzten Getränk 0,15 Promille vom Höchstwert ab.
Kaffee, kalte Duschen, frische Luft, Bewegung oder Schlaf haben keinen Einfluss auf den Alkoholabbau. Nur die Leber kann Alkohol abbauen, und sie arbeitet mit stets gleicher Geschwindigkeit. Alkoholabbau braucht schlicht Zeit.
Beispiel: Bei einem Höchstwert von 1,0 Promille dauert der Abbau rechnerisch etwa 6 Stunden und 40 Minuten (1,0 ÷ 0,15). Je nach Stoffwechsel kann die tatsächliche Dauer zwischen 5 und 10 Stunden liegen.
Wer abends spät mit einem hohen Promillewert einschläft, hat am nächsten Morgen oft noch messbaren Blutalkohol. Bei 1,5 Promille um Mitternacht und einer Abbaurate von 0,15 pro Stunde vergehen rechnerisch 10 Stunden, bis 0,0 Promille erreicht sind. Das wäre erst um 10 Uhr morgens.
Restalkohol ist besonders für den Verkehr relevant. Schon geringe Mengen Alkohol im Blut mindern die Reaktionszeit und die Wahrnehmung, oft bevor man es selbst bemerkt.
Essen bremst die Aufnahme des Alkohols ins Blut, vor allem fett- und eiweissreiche Mahlzeiten. Dadurch steigt der Promillewert langsamer und der Spitzenwert fällt etwas niedriger aus. An der insgesamt getrunkenen Alkoholmenge und der Abbaurate ändert Essen nichts. Mageninhalt verschiebt den Verlauf, kürzt die Abbauzeit aber nicht.
Weitere Faktoren mit Einfluss auf den Blutalkohol: Trinkgeschwindigkeit, Medikamente, Tagesform und Stoffwechsel. All das kann der Promille-Rechner nicht abbilden, weshalb er nur eine Schätzung liefert.
In Deutschland gelten folgende Promillegrenzen (Stand 2026, keine Rechtsberatung):
Für bestimmte Berufsgruppen und Fahrdienste gelten strengere Regeln. Eine berechnete Zahl unter einem Grenzwert bedeutet nicht, dass Fahren sicher oder erlaubt ist. Sicher ist am Steuer nur 0,0 Promille.
Die Widmark-Formel ist eine Näherung für einen Durchschnittskörper. Der reale Blutalkohol kann stark abweichen, je nach Mageninhalt, Tempo beim Trinken, Medikamenten, Müdigkeit und Stoffwechsel. Schon kleine Mengen Alkohol mindern Reaktion und Wahrnehmung, oft bevor man es selbst merkt.
Keine Berechnung kann die Wirkung von Alkohol auf den Körper vollständig abbilden. Der Promille-Rechner dient der Aufklärung über Alkoholabbau und gesetzliche Grenzwerte, nicht der Beurteilung der Fahrtüchtigkeit.