Sparplan-Rechner

Berechne, wie viel aus deinem Sparplan wird. Gib Startkapital, monatliche Sparrate, Zinssatz und Laufzeit ein. Der Rechner zeigt dein Endkapital, wie viel davon du eingezahlt hast und wie viel der Zinseszins beigetragen hat, mit jaehrlichem Verlauf.

Sparen & ZinseszinsEndkapital · Einzahlungen · Zinsertrag · jaehrlicher Verlauf

DAS WICHTIGSTE

Ein Sparplan kombiniert regelmaessige Einzahlungen mit dem Zinseszinseffekt. Das Endkapital besteht aus drei Teilen: dem verzinsten Startkapital, der Summe deiner Sparraten und den Zinsen auf beides. Je laenger die Laufzeit, desto groesser der Anteil der Zinsen, oft uebersteigt er bei langen Laufzeiten die reinen Einzahlungen. Der Rechner zeigt das Ergebnis vor Steuern und Inflation.

Sparplan berechnen

Bitte gib einen Betrag zwischen 0 und 10.000.000 Euro ein.
Bitte gib einen Betrag zwischen 0 und 1.000.000 Euro ein.
Startkapital oder Sparrate muss groesser als 0 sein.
Bitte gib einen Zins zwischen 0 und 25 Prozent ein.
Bitte gib eine Laufzeit zwischen 1 und 70 Jahren ein.

Dein Ergebnis

Endkapital nach Laufzeit
Davon eingezahlt
Davon Zinsertrag
EinzahlungenZinsen
Verlauf (jaehrlich)
JahrEingezahlt gesamtZinsertrag gesamtKapital

Diese Berechnung ist eine unverbindliche Modellrechnung mit konstantem Zinssatz und monatlicher Verzinsung. Sie zeigt das nominale Endkapital vor Steuern. Auf Kapitalertraege faellt in der Regel Abgeltungsteuer an (abzueglich Sparerpauschbetrag), und die Inflation mindert die kuenftige Kaufkraft. Tatsaechliche Renditen schwanken und sind nicht garantiert. Dies ist keine Anlageberatung.

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Sparplan-Rechner 2026: Endkapital mit Sparrate berechnen

So funktioniert der Sparplan-Rechner von Rechnerlupe

Der Sparplan-Rechner von Rechnerlupe berechnet das Endkapital aus Startkapital, monatlicher Sparrate, Zinssatz und Laufzeit. Du siehst, wie viel du insgesamt eingezahlt hast und wie viel der Zinseszins beigetragen hat, aufgeschlüsselt nach Jahren.

Alle Daten bleiben im Browser, deine Eingaben werden nicht gespeichert. Der Sparplan-Rechner zeigt das nominale Endkapital vor Steuern und Inflation. Er liefert eine Modellrechnung und ist keine Anlageberatung.

So setzt sich das Endkapital zusammen

Das Endkapital eines Sparplans besteht aus drei Teilen: dem verzinsten Startkapital, der Summe aller Sparraten und den Zinsen auf beides. Zwei Formeln kommen zum Einsatz.

Zinseszinsformel für das Startkapital: Das Startkapital wird monatlich verzinst. Es wächst nach der Formel Endwert = Startkapital × (1 + Monatszins) hoch Anzahl Monate. Bei 1.000 Euro, 5 % Zinssatz pro Jahr und 20 Jahren ergibt das rund 2.712 Euro.

Rentenendwertformel für die Sparraten: Jede monatliche Einzahlung wird unterschiedlich lange verzinst. Die erste Rate arbeitet über die gesamte Laufzeit, die letzte nur noch einen Monat. Die Rentenendwertformel fasst alle Raten in einer Rechnung zusammen.

Beispiel: 1.000 Euro Startkapital, 200 Euro Sparrate pro Monat, 5 % Zinssatz pro Jahr, 20 Jahre Laufzeit. Eingezahlt werden insgesamt 49.000 Euro (1.000 plus 240 × 200). Bei vorschüssiger Einzahlung ergibt sich ein Endkapital von rund 85.000 Euro. Auf den Zinsertrag entfallen etwa 36.000 Euro.

Vorschüssig oder nachschüssig einzahlen

Im Sparplan-Rechner stehen zwei Varianten zur Wahl. Bei vorschüssiger Einzahlung (am Monatsanfang) wird jede Sparrate einen Monat länger verzinst. Das Endkapital fällt dadurch etwas höher aus. Bei nachschüssiger Einzahlung (am Monatsende) ist es minimal niedriger.

Die meisten ETF-Sparpläne (Exchange Traded Funds, börsengehandelte Indexfonds) buchen die Rate zum Monatsanfang. Bei langen Laufzeiten ist der Unterschied zwischen beiden Varianten gering, bei kurzen Laufzeiten und hohen Zinssätzen kann er spürbar sein.

Warum die Laufzeit so wichtig ist

Zinseszins entfaltet seine Kraft vor allem über die Zeit. In den ersten Jahren bleibt der Zinsertrag klein, weil wenig Kapital vorhanden ist. Mit jedem Jahr fallen die Zinsen auf einen grösseren Betrag, und die Zinsen bringen wiederum Zinsen.

Bei langen Laufzeiten von 20 oder 30 Jahren kann der Zinsertrag die Summe der Einzahlungen deutlich übersteigen. Wer früh anfängt, profitiert überproportional: Zehn Jahre mehr Laufzeit wirken oft stärker als eine deutlich höhere Sparrate, weil die frühen Einzahlungen am längsten verzinst werden.

Welche Rendite ansetzen

Die Höhe des Zinssatzes hängt von der Anlageform ab. Tagesgeld und Festgeld bringen je nach Marktlage meist niedrige einstellige Renditen. Breit gestreute Aktien-ETFs haben langfristig im historischen Mittel rund 6 bis 8 % pro Jahr erzielt, allerdings mit Schwankungen und ohne Garantie.

Im Sparplan-Rechner gibst du den Zinssatz selbst vor, der Rechner trifft keine Annahme. Rechne lieber vorsichtig: Künftige Renditen sind unsicher, und vergangene Ergebnisse sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

Steuern und Inflation beachten

Auf Kapitalerträge fällt in Deutschland in der Regel Abgeltungsteuer (25 % plus Solidaritätszuschlag) an. Pro Person bleibt ein Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr steuerfrei (2.000 Euro bei Zusammenveranlagung). Den Kapitalertrag nach Steuern zeigt der Rechner nicht.

Zusätzlich mindert die Inflation die Kaufkraft des Endbetrags. Ein Euro ist in 20 Jahren weniger wert als heute. Für eine ehrliche Einschätzung des Vermögenszuwachses solltest du beide Effekte berücksichtigen. Der Sparplan-Rechner bildet sie bewusst nicht ab, damit du mit verschiedenen Szenarien rechnen kannst.

Sparplan und Einmalanlage im Vergleich

Bei einer Einmalanlage legst du einen Betrag einmalig an und lässt ihn verzinsen. Beim Sparplan kommen regelmässige Einzahlungen hinzu, meist monatlich. Dadurch wächst das Vermögen aus zwei Quellen: den laufenden Sparraten und den Zinsen.

Beides lässt sich im Sparplan-Rechner kombinieren: Gib Startkapital und Sparrate ein. Für eine reine Einmalanlage setze die Sparrate auf 0. So zeigt der Rechner nur die Verzinsung des Startkapitals nach der Zinseszinsformel.

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Häufige Fragen zum Sparplan-Rechner

Wie wird das Endkapital eines Sparplans berechnet?

Das Endkapital setzt sich aus dem verzinsten Startkapital, der Summe aller Sparraten und den Zinsen auf beides zusammen. Das Startkapital folgt der Zinseszinsformel, die Sparraten der Rentenendwertformel. Die Verzinsung erfolgt monatlich.

Was bedeutet der Zinseszinseffekt beim Sparen?

Zinseszins bedeutet, dass bereits gutgeschriebene Zinsen im nächsten Zeitraum selbst wieder Zinsen bringen. Bei langen Laufzeiten von 20 oder 30 Jahren macht der Zinseszins oft den grössten Teil des Endkapitals aus. Je früher du anfängst, desto stärker wirkt der Effekt.

Wird die Rate am Monatsanfang oder Monatsende eingezahlt?

Im Sparplan-Rechner stehen beide Varianten zur Wahl. Bei Einzahlung am Monatsanfang (vorschüssig) wird jede Rate einen Monat länger verzinst, das Endkapital ist etwas höher. Nachschüssig (am Monatsende) fällt es minimal niedriger aus. Die meisten ETF-Sparpläne buchen zum Monatsanfang.

Welche Rendite sollte ich ansetzen?

Tagesgeld und Festgeld bringen meist niedrige einstellige Zinsen. Breit gestreute Aktien-ETFs haben historisch im Mittel rund 6 bis 8 % pro Jahr erzielt, allerdings mit Schwankungen und ohne Garantie. Rechne vorsichtig, künftige Renditen sind unsicher.

Sind Steuern und Inflation im Ergebnis berücksichtigt?

Nein. Der Sparplan-Rechner zeigt das nominale Endkapital vor Steuern. Auf Kapitalerträge fällt in der Regel Abgeltungsteuer an, abzüglich des Sparerpauschbetrags. Die Inflation mindert die künftige Kaufkraft des Endbetrags. Beide Effekte sind nicht eingerechnet.

Was ist der Unterschied zwischen Sparplan und Einmalanlage?

Bei einer Einmalanlage wird ein Betrag einmalig angelegt und verzinst. Beim Sparplan kommen regelmässige Einzahlungen hinzu, meist monatlich. Später eingezahlte Raten werden kürzer verzinst als frühe. Im Sparplan-Rechner kannst du beides kombinieren oder die Sparrate auf 0 setzen, um nur eine Einmalanlage zu betrachten.