Stundenlohn-Rechner

Berechne deinen Brutto-Stundenlohn aus dem Monats- oder Jahresgehalt – oder rechne umgekehrt aus, welches Gehalt ein bestimmter Stundenlohn ergibt. Mit automatischem Mindestlohn-Abgleich.

Aktuell 2026inkl. Mindestlohn 13,90 € · mit Rechenweg

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Der Brutto-Stundenlohn ergibt sich aus dem Gehalt geteilt durch die Arbeitsstunden. Für die Monatsstunden rechnet man Wochenstunden × 4,33 (52 Wochen ÷ 12 Monate). Beispiel: 3.500 € ÷ (40 × 4,33) = 20,19 € pro Stunde. Der gesetzliche Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 € brutto. Dieser Rechner arbeitet mit Brutto – für den Nettowert brauchst du einen Brutto-Netto-Rechner.

Stundenlohn berechnen

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Ergebnis

Brutto-Stundenlohn
Monatsstunden
Monatsgehalt
RECHENWEG

Vereinfachte Brutto-Berechnung mit dem Durchschnittsfaktor 4,33 Wochen pro Monat. Tatsächliche Monatsstunden können je nach Monat und Arbeitszeitmodell abweichen. Der Rechner ermittelt Bruttowerte; der Nettolohn hängt von Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer und Sozialabgaben ab. Keine Rechtsberatung.

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Was bleibt netto übrig?
Der Stundenlohn ist brutto. Mit einem Brutto-Netto-Rechner siehst du, was nach Steuern und Sozialabgaben auf dem Konto landet.
Netto berechnen

Stundenlohn-Rechner 2026: Brutto-Stundenlohn aus Gehalt berechnen

Stundenlohn berechnen: was deine Arbeitszeit wert ist

Mit dem Stundenlohn-Rechner auf Rechnerlupe rechnest du dein Monatsgehalt oder Jahresgehalt in einen Brutto-Stundenlohn um. Ebenso zeigt er, welches Gehalt ein Stundenlohn ergibt, und gleicht das Ergebnis mit dem Mindestlohn ab. Der Rechner nutzt den Faktor 4,33 (52 Wochen geteilt durch 12 Monate), um die Monatsstunden zu ermitteln. Er zeigt den Rechenweg, ist kostenlos und läuft im Browser.

So siehst du sofort, ob dein Bruttolohn über der Untergrenze liegt, und kannst Stellen mit anderer Arbeitszeit direkt vergleichen.

Wie der Stundenlohn-Rechner funktioniert

Du wählst einen von drei Modi: Monatsgehalt in Stundenlohn, Jahresgehalt in Stundenlohn oder Stundenlohn in Gehalt. Dann gibst du den Betrag und deine Wochenstunden ein. Bei Vollzeit sind das meistens 38 bis 40 Stunden Wochenarbeitszeit, bei Teilzeit entsprechend weniger.

Aus den Wochenstunden berechnet der Rechner die durchschnittlichen Monatsstunden. Bei 40 Wochenstunden sind das 40 mal 4,33 = rund 173 Monatsstunden. Die Formel lautet:

Stundenlohn = Monatsgehalt geteilt durch (Wochenstunden mal 4,33)

Bei 3.500 EUR (Euro) brutto im Monat und 40 Wochenstunden ergibt das: 3.500 EUR geteilt durch 173,3 = 20,19 EUR brutto pro Stunde.

Vom Stundenlohn zum Gehalt

Im Modus Stundenlohn-zu-Gehalt rechnet der Rechner umgekehrt: Stundenlohn mal Monatsstunden ergibt das Monatsgehalt. Bei 20 EUR pro Stunde und 40 Wochenstunden sind das 20 EUR mal 173,3 = rund 3.467 EUR brutto im Monat.

Neben dem Monatsgehalt zeigt der Stundenlohn-Rechner auch das Jahresgehalt an. So lässt sich ein Stundenlohn-Angebot mit einer Festanstellung vergleichen.

Gesetzlicher Mindestlohn 2026

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 EUR brutto pro Stunde. Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 EUR. Der Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmer ab 18 Jahren. Ausnahmen gelten für Auszubildende, bestimmte Praktikanten und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten.

Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt der Mindestlohn rund 2.409 EUR brutto im Monat. Bei 30 Wochenstunden (Teilzeit) sind es rund 1.807 EUR, bei 20 Wochenstunden rund 1.205 EUR. Der Stundenlohn-Rechner ordnet dein Ergebnis automatisch im Verhältnis zum Mindestlohn ein.

Jahresgehalt und Sonderzahlungen

Beim Jahresgehalt teilt der Rechner den Betrag durch 12 und berechnet daraus den Stundenlohn. Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld erhöhen den rechnerischen Durchschnittslohn, wenn du sie ins Jahresgehalt einrechnest. Das Gehalt steigt, die Arbeitsstunden bleiben gleich.

Für den reinen Grund-Stundenlohn laut Arbeitsvertrag solltest du Sonderzahlungen separat betrachten. Der Stundenlohn-Rechner zeigt den Rechenweg transparent an, so dass du nachvollziehen kannst, welcher Stundenlohn sich mit und ohne Sonderzahlungen ergibt.

Wofür der Stundenlohn nützlich ist

Jobs vergleichen: Ein höheres Monatsgehalt bei mehr Wochenstunden kann pro Stunde weniger wert sein. Der Stundenlohn macht Stellen mit unterschiedlicher Arbeitszeit vergleichbar.

Teilzeit einschätzen: Beim Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit zeigt der Stundenlohn, ob das Verhältnis zwischen Gehalt und Arbeitszeit fair bleibt.

Überstunden bewerten: Der Bruttolohn pro Stunde ist die Basis, um den Wert zusätzlicher Arbeitsstunden einzuschätzen. Ob Überstunden vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden, regelt der Arbeitsvertrag oder ein Tarifvertrag.

Gehaltsverhandlung vorbereiten: Mit dem Stundenlohn lässt sich ein Angebot in eine vergleichbare Grösse umrechnen, egal ob der Arbeitgeber ein Monatsgehalt oder einen Stundensatz nennt.

Grenzen des Stundenlohn-Rechners

Bruttowerte ermittelt der Stundenlohn-Rechner, keine Nettowerte. Wie viel netto auf dem Konto landet, hängt von Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer und Sozialabgaben ab. Für den Nettolohn brauchst du einen Brutto-Netto-Rechner.

Die Berechnung nutzt den Faktor 4,33 Wochen pro Monat. In einzelnen Monaten weichen die Arbeitsstunden ab. Gleitzeit, Schichtarbeit oder Vertrauensarbeitszeit bildet der Rechner nicht ab.

Häufige Fragen zum Stundenlohn-Rechner

Stundenlohn aus dem Monatsgehalt berechnen

Teile das Brutto-Monatsgehalt durch die durchschnittlichen Monatsstunden. Die Monatsstunden ergeben sich aus den Wochenstunden mal 4,33. Bei 3.500 EUR brutto und 40 Wochenstunden: 3.500 EUR geteilt durch 173,3 = 20,19 EUR brutto pro Stunde.

Stundenlohn in Monatsgehalt umrechnen

Multipliziere den Stundenlohn mit den Monatsstunden (Wochenstunden mal 4,33). Bei 20 EUR pro Stunde und 40 Wochenstunden: 20 EUR mal 173,3 = rund 3.467 EUR brutto im Monat.

Warum wird mit dem Faktor 4,33 gerechnet?

Ein Jahr hat 52 Wochen, verteilt auf 12 Monate. 52 geteilt durch 12 ergibt rund 4,33 Wochen pro Monat. Der Faktor gleicht unterschiedlich lange Monate aus.

Berechnet der Stundenlohn-Rechner auch den Nettolohn?

Nein, der Rechner arbeitet mit Bruttowerten. Wie viel netto bleibt, hängt von Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer und Sozialabgaben ab. Dafür brauchst du einen Brutto-Netto-Rechner.

Mindestlohn 2026: wie hoch ist er?

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 EUR brutto pro Stunde. Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 EUR. Der Stundenlohn-Rechner ordnet dein Ergebnis automatisch im Verhältnis zu der Untergrenze ein.

Zählen Sonderzahlungen zum Stundenlohn?

Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld erhöhen den rechnerischen Durchschnittslohn, wenn du sie ins Jahresgehalt einrechnest. Für den reinen Grund-Stundenlohn laut Arbeitsvertrag solltest du Sonderzahlungen separat betrachten.