Baufinanzierungsrechner

Berechne deine Baufinanzierung von Anfang an: aus Kaufpreis, Eigenkapital und Bauzins ermittelt der Rechner deinen Darlehensbedarf, die monatliche Rate und die Restschuld am Ende der Zinsbindung. Inklusive Kaufnebenkosten nach Bundesland.

Aktuell 2026Kaufpreis und Eigenkapital · Bauzins, Tilgung, Zinsbindung · mit Rechenweg

DAS WICHTIGSTE

Eine Baufinanzierung beginnt beim Kaufpreis. Dazu kommen die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler), davon wird das Eigenkapital abgezogen, der Rest ist der Darlehensbedarf. Aus Darlehen, Sollzins und anfaenglicher Tilgung ergibt sich die monatliche Rate. Da die Zinsbindung das Darlehen meist nicht voll tilgt, bleibt am Ende eine Restschuld, fuer die du eine Anschlussfinanzierung brauchst.

Baufinanzierung berechnen

Bitte gib einen Kaufpreis zwischen 10.000 und 20.000.000 Euro ein.
Bitte gib ein Eigenkapital zwischen 0 und dem Gesamtaufwand ein.
Bitte gib einen Sollzins zwischen 0,1 und 20 Prozent ein.
Bitte gib eine Tilgung zwischen 0,5 und 15 Prozent ein.

Deine Baufinanzierung

monatliche Rate
Darlehensbedarf
Restschuld nach 10 Jahren
RECHENWEG

Unverbindliche Beispielrechnung. Der voreingestellte Sollzins ist ein Beispielwert und kein Angebot. Bauzinsen aendern sich taeglich und haengen von Bonitaet, Finanzierungsquote, Objekt und Bank ab. Notar- und Grundbuchkosten sind mit rund 2 Prozent angesetzt. Dies ist keine Finanzierungsberatung.

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Baufinanzierungsrechner 2026: Monatsrate, Darlehen und Restschuld berechnen

So funktioniert der Baufinanzierungsrechner von Rechnerlupe

Mit dem Baufinanzierungsrechner von Rechnerlupe berechnest du deine Baufinanzierung von Anfang an: vom Kaufpreis über die Kaufnebenkosten bis zur monatlichen Rate und der Restschuld. Du gibst Kaufpreis, Eigenkapital, Bundesland, Sollzins, anfängliche Tilgung und Zinsbindung ein. Daraus ermittelt der Rechner den Darlehensbedarf, die monatliche Rate eines Annuitätendarlehens und die Restschuld am Ende der Zinsbindung. Den vollständigen Rechenweg zeigt der Rechner Schritt für Schritt an.

Alle Berechnungen laufen im Browser. Deine Eingaben werden nicht gespeichert und nicht an einen Server übertragen.

Vom Kaufpreis zum Darlehensbedarf

Eine Baufinanzierung beginnt nicht beim Darlehen, sondern beim Kaufpreis der Immobilie. Auf den Kaufpreis kommen die Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. Nach Abzug des Eigenkapitals ergibt sich der Darlehensbedarf.

Darlehensbedarf = Kaufpreis + Kaufnebenkosten - Eigenkapital

Je nach Bundesland unterscheidet sich die Grunderwerbsteuer. In Bayern liegt sie bei 3,5 %, in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein bei 6,5 %. Notar- und Grundbuchkosten betragen zusammen rund 2 % des Kaufpreises. Beim Käuferanteil der Maklerprovision sind meist 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer üblich. Insgesamt betragen die Kaufnebenkosten mit Makler rund 9 bis 12,5 % des Kaufpreises.

Wie sich die monatliche Rate berechnet

Aus dem Darlehensbetrag, dem Sollzins und der anfänglichen Tilgung ergibt sich die monatliche Rate. Bei einem Annuitätendarlehen bleibt sie während der gesamten Zinsbindung gleich. Es gilt:

Monatliche Rate = Darlehen x (Sollzins + anfängliche Tilgung) / 12

Am Anfang ist der Zinsanteil hoch und der Tilgungsanteil klein. Mit jeder Zahlung sinkt die Restschuld, dadurch fällt weniger Zins an und ein größerer Teil der Rate fließt in die Tilgung. Über die Laufzeit tilgt sich das Darlehen immer schneller.

Ein Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro in Nordrhein-Westfalen, 100.000 Euro Eigenkapital und Kaufnebenkosten von rund 48.300 Euro beträgt der Darlehensbedarf etwa 348.300 Euro. Bei 3,7 % Sollzins und 2 % anfänglicher Tilgung liegt die monatliche Rate bei rund 1.654 Euro.

Was anfängliche Tilgung bedeutet

Dieser Prozentsatz gibt an, welchen Anteil des Darlehens du im ersten Jahr zurückzahlst. Üblich sind mindestens 2 %, bei niedrigen Bauzinsen werden 3 % oder mehr empfohlen. Je höher die Tilgung, desto schneller sinkt die Restschuld und desto weniger Zinsen zahlst du insgesamt. Allerdings steigt mit höherer Tilgung auch die monatliche Rate.

Anfängliche TilgungAuswirkung
1 %Niedrige Rate, lange Laufzeit, hohe Gesamtzinsen
2 %Gängiger Standard, ausgeglichenes Verhältnis
3 %Schnellere Entschuldung, höhere Rate
4 % und mehrRasche Entschuldung, deutlich höhere Rate

Zinsbindung und Restschuld

Beim Abschluss der Baufinanzierung vereinbarst du eine feste Zinsbindung, üblich sind 10 oder 15 Jahre. Während dieser Zeit bleibt die Rate konstant. Da das Darlehen am Ende der Zinsbindung meist nicht vollständig getilgt ist, bleibt eine Restschuld übrig. Für die Restschuld brauchst du eine Anschlussfinanzierung, deren Zins zum heutigen Zeitpunkt noch nicht feststeht. Das ist das Zinsänderungsrisiko.

Drei Stellschrauben verringern die Restschuld:

Wie viel Eigenkapital ist sinnvoll

Als Minimum sollten die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlt werden, da Banken diese in der Regel nicht mitfinanzieren. Das sind je nach Bundesland und Makler rund 9 bis 12,5 % des Kaufpreises. Empfohlen werden 20 bis 30 % des Kaufpreises an Eigenkapital, denn je niedriger die Finanzierungsquote, desto günstiger ist häufig der Bauzins.

Eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital ist bei einigen Banken möglich, aber mit höheren Zinsen und einem größeren Risiko verbunden. Bei einer Finanzierungsquote über 100 % zeigt der Baufinanzierungsrechner einen entsprechenden Hinweis.

Sollzins und Effektivzins

Beim Sollzins handelt es sich um den reinen Zinssatz auf das Darlehen. Er ist die Grundlage für die Berechnung der monatlichen Rate. Im Effektivzins sind zusätzlich bestimmte Nebenkosten der Finanzierung enthalten, deshalb liegt er etwas höher. Für den Vergleich verschiedener Finanzierungsangebote beim Immobilienkauf ist der Effektivzins die aussagekräftigere Größe. Im Baufinanzierungsrechner kommt der Sollzins zum Einsatz, da er die Rate bestimmt.

Bauzinsen ändern sich täglich. Sie hängen unter anderem von Bonität, Finanzierungsquote, Objekt und Bank ab. Im Rechner voreingestellte Zinssätze sind Beispielwerte und kein Angebot.

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Häufige Fragen zum Baufinanzierungsrechner

Wie viel Eigenkapital braucht man für eine Baufinanzierung?

Mindestens die Kaufnebenkosten sollten aus Eigenkapital bezahlt werden, also Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerprovision. Das sind zusammen rund 10 bis 15 % des Kaufpreises. Empfohlen werden 20 bis 30 % Eigenkapital, weil die Bank dann bessere Konditionen anbietet.

Wie berechnet sich die monatliche Rate?

Bei einem Annuitätendarlehen gilt: Rate = Darlehen x (Sollzins + anfängliche Tilgung) / 12. Bei 300.000 Euro Darlehen, 3,7 % Sollzins und 2 % Tilgung ergibt das rund 1.425 Euro im Monat. Während der Zinsbindung bleibt die Rate konstant.

Was ist die Restschuld am Ende der Zinsbindung?

Am Ende der Zinsbindung ist das Darlehen meist nicht vollständig getilgt. Der verbleibende Betrag ist die Restschuld. Dafür brauchst du eine Anschlussfinanzierung. Längere Zinsbindung und höhere Tilgung verringern die Restschuld.

Welche Kaufnebenkosten fallen beim Immobilienkauf an?

Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je nach Bundesland), Notar und Grundbuch (rund 2 %) sowie gegebenenfalls Maklerprovision (meist 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer). Insgesamt liegen die Nebenkosten beim Immobilienkauf mit Makler bei rund 9 bis 12,5 % des Kaufpreises.

Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins?

Beim Sollzins handelt es sich um den reinen Darlehenszins, mit dem die Rate berechnet wird. Im Effektivzins sind zusätzlich Nebenkosten der Finanzierung enthalten. Für den Angebotsvergleich ist er die bessere Kennzahl.

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